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03. 03. 2016

Das legendäre Ost-Derby wartet - Science City empfängt die NINERS

Nur noch fünf Spieltage bis zum Ende der regulären Saison, noch drei Heimspiele im März, bevor am 08. April der erste Auftritt im Playoff-Viertelfinale wartet. Die Basketball-Saison biegt für Science City Jena unweigerlich auf die Zielgerade ein. Am Sonntag empfangen die weißen Riesen der Saalestadt einen langjährigen Wegbegleiter, zugleich einen der größten Rivalen seit über 20 Jahren, die NINERS aus Chemnitz.


„Ich denke, dass sich die Fans beider Vereine schon riesig auf dieses Highlight freuen, das Derby hinsichtlich der Konstellation und Ausgangslagen keine Wünsche offenlässt. Wir kämpfen darum, an Vechta dranzubleiben, Chemnitz will unter die ersten acht Mannschaften, um ab April in den Playoffs zu spielen. Spannung und guter Team-Basketball sind garantiert“, sagt Jenas Coach Björn Harmsen. „Das mit viel Tradition behaftete Derby gegen die NINERS bildet seit etlichen Jahren einen der Saisonhöhepunkte, völlig unabhängig ob es in Chemnitz oder Jena stattfindet. Ich denke, dass diese Duelle, die trotz der bestehenden Rivalität immer ohne Aggressionen ausgekommen sind, einen wichtigen Teil des Spielplans bilden. Es herrscht ausnahmslos tolle Stimmung. Beide Teams spielen in der gesamten Liga die meisten Assists, also am mannschaftsdienlichsten und somit sehr attraktiv für die Zuschauer“, sagt Harmsen, der bei den Chemnitzer Leistungsträgern Nate Buss und Virgil Matthews sowie der starken Chemnitzer Quote aus dem Dreipunktland seinen Zeigefinger hebt.

Sportlich könnte unterdessen die Ausgangslage der beiden Basketball-Hochburgen kaum spannender sein. Nachdem Science City am zurückliegenden Wochenende mit einem 98:56-Blowout beim nunmehr Tabellenvierten in Kirchheim für etliche hochgezogenen Augenbrauen in den Hallen der Republik sorgte, das Team von Trainer Björn Harmsen die Playoff-Tickets bereits in der Tasche hat und hinter Vechta auf einen Ausrutscher des punktgleichen Tabellenführers lauert, ringt Sachsen Korbjäger-Stolz mit sechs weiteren Konkurrenten um den Einzug in die Meisterrunde. So mussten sich die Niners am letzten Samstag erst nach großem Kampf und einer fünfminütigen Verlängerung dem Spitzenreiter aus Vechta mit 78:79 beugen. Entsprechend motiviert und gallig werden die Gäste am Wochenende nach der nur knapp 100 Kilometer kurzen Anfahrt erwartet.