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12. 07. 2012

Die JenArena kommt!

Am heutigen Donnerstag endet für die basketballbegeisterten Sportfans in Jena eine mehr als zwölfjährige Zeit des Wartens. Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter und Science-City-Geschäftsführer Lars Eberlein unterschrieben kurz nach 12.00 Uhr den Vertrag der kommunalen Bau- und Förderzusage einer in Jena-Burgau neu zu errichtenden Multifunktionsarena.

Während Albrecht Schröter seine Einleitung mit dem treffenden Zitat „was lange währt wird endlich gut“ begann, sprach Lars Eberlein von einem „historischen Ereignis für die Sportstadt Jena“. Jenas Finanzdezernent Frank Jauch lobte die Public-Private-Partnership, die öffentlich-private Partnerschaft in der Kommune und private Investoren Hand in Hand gehen werden, hofft zudem dass „dieses Modell Schule macht“. Die Kommune unterstützt das 5,5 Mio Euro teure Bauvorhaben mit einem Investitionsanteil von 1,5 Mio. Euro, sowie einem über zehn Jahre verteilten Zuschuss von weiteren 1,5 Mio. Euro.

Die dem ehrgeizigen Terminplan bis Herbst 2013 fertigzustellende Halle eröffnet dem Jenaer Basketball eine völlig neue Perspektive, dürfte sich zudem innerhalb kürzester Zeit als Hauptaustragungsort für Ausrichter von Messen und Kongresse etablieren. „Die Arena erfüllt die Vorgaben der BBL. Dennoch werden wir keinen Harakiri begehen, nur um erstklassig spielen zu können, sondern werden Schritt für Schritt daran arbeiten, ein gesundes Fundament für die Zukunft zu legen“, so SCJ-Geschäftsführer Eberlein. Der Bauvorbescheid liegt laut OB Albrecht Schröter bereits vor.

Etliche geplante und wieder verworfene Ideen der 3500 Zuschauer fassenden JenArena, vom Jenzigweg über das Sportforum bis hin zur Erweiterung der Halle in Lobeda-West enden nun am Gleisdreieck in Jena-Burgau. „Wir hatten im Vorfeld viel Arbeit zu bewältigen, es gab etliche Gespräche und Verhandlungen im Hintergrund. Nun sind wir in der Bringepflicht“, sagte Eberlein während des Pressetermins.

„Die geplante Eröffnung im September, Oktober 2013 ist natürlich ein strammes Ziel. Allerdings wollen wir ja auch möglichst schnell in der Halle spielen“, so Eberlein. Dabei spielte der Geschäftsführer der ProA-Basketballer nicht auf einen möglicherweise zu erwartenden Run-and-Gun-Basketball an, sondern bezieht sich auf die rekordverdächtige Bauzeit, in der die Arena fertiggestellt werden soll.