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10. 05. 2010

Science City Jena ist stolz auf seine Nachwuchsteams!

Vergangene Woche fand in Berlin das Bundesfinale der Schulen statt und der SCIENCE CITY - Kooperationspartner, das GutsMuths-Sportgymnasium Jena, vermeldet überragende Erfolge.

WK II (Jg. 93/94) wird Favoritenrolle bei JtfO gerecht und holt Goldmedaille

Das Team des GutsMuths-Sportgymnasium, betreut von Frank Müller, trat in Bestbesetzung an und war somit aufgrund von 5 Nationalspielern aus Reihen von Science City Jena/ TuS Jena in der Startaufstellung der Favorit auf den Gewinn der Goldmedaille, was letztlich auch gelang : Anselm Hartmann (42 PTS), Jakob Krumbeck (34 PTS), Paul Albrecht (79), Stephan Haukohl (41), Nikolai Vukovic (39), Fabian Strauss (16), Karl Democh (18), Lukas Baumann (4) und Marc Großmann (konnte verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden) verhalfen dem GutsMuths-Sportgymnasium zu diesem Premieresieg. In der Vorrundengruppe traf man in Kurzspielen (2x10 Min.) auf Hamburg (51:24), Rheinland Pfalz (51:16) und Bayern (28:21). Damit war man unter den besten 8 Teams. Am nächsten Tag musste man sich in der Zwischenrunde gegen Niedersachsen (40:19) und Baden-Württemberg (41:44) behaupten, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Man traf dort als Gruppenzweiter auf den Sieger der anderen Gruppe (Nordrhein-Westfalen) und gewann 35:27. Das Finale, erneut gegen Baden-Württemberg, gewannen die Jenaer Youngster vor 300 Zuschauern knapp mit 27:22 (8:14).

Sensationelle Bronzemedaille in der WK III (Jg. 95/96) für Jenaer Jungs

Das Team des GutsMuths-Sportgymnasium Jena, in dieser Altersklasse betreut von Trainer Oliver Golla, trat ohne Leistungsträger Nikolai Ekimov an. Nach Berlin fuhren Daniel Mayr, Moritz Meißner, Nils Bob Gubitz, Toni Ruiter, Ruben Wöllert, Raphael Holthaus, Robert Mecke und Jan Heber – ausschließlich Akteure aus dem Jenaer Nachwuchs. Insgesamt sieben Spiele an zwei Tagen bedeuteten körperliche Grenzbelastungen für die Jungen der WKIII. Zudem spielte man bis auf die Partie gegen Brandenburg (36:25) stets am Limit. Knappe, jedoch erfolgreiche Spielergebnisse waren die Folge: ein 40:37-Sieg gegen Hessen und der 31:28-Erfolg gegen Nordrhein-Westfalen. Platz 1 der Gruppe D war somit sicher. Somit traf man zunächst auf den Zweiten der Gruppe C. Gegen die Hamburger setze sich Jena mit 29:25 durch. Das anschließende Spiel gegen Bayern (Würzburg) sollte nur noch über Platz 1 oder 2 der Zwischengruppe entscheiden. Dieses wurde knapp nach Verlängerung mit drei Punkten verloren. Halbfinalgegner war somit der spätere verdiente Turniersieger Ludwigsburg. Nach wenigen Minuten war in diesem Spiel ein möglicher Sieg in weite Ferne gerückt, somit wechselte Trainer Golla die Leistungsträger Mayr, Gubitz und Meißner schnell aus, um die Kräfte für das kleine Finale am gleichen Abend zu sparen. Das Endergebnis von 18:61 wäre in dieser Höhe vermeidbar gewesen, die Niederlage mit Sicherheit nicht. Den Höhepunkt stellte ohne Zweifel das anschließende Spiel um Platz 3 dar. Abermals hieß der Gegner Bayern, da dieser im Halbfinale in ähnlicher Weise wie Jena Berlin unterlag. Zwei Verlängerungen waren letztendlich gegen die stark besetzten Bayern nötig, um nach einem anstrengenden Turnierverlauf als glücklicher Sieger vom Feld zu gehen und eine sehr hoch einzuschätzende Bronzemedaille zu sichern!

Science City Jena gratuliert dem GutsMuths-Sportgymnasium für die überaus erfolgreiche Bilanz aus dem Bundesfinale 2010 – und ist sehr stolz, diesen herausragenden Sportlern in der kommenden Saison unter dem Dach der Baskets Jena GmbH weitere Glanzleistungen in den Nachwuchsbundesligen NBBL und JBBL ermöglichen zu können.

Tino Stumpf (Sportlicher Geschäftsführer von Science City Jena): „Das ist ein toller Erfolg für alle an der Nachwuchsarbeit in Jena beteiligten Partner, insbesondere das GutsMuths-Sportgymnasium und den TuS Jena e.V., und gibt uns weitere Sicherheit, dass der eingeschlagene Weg auch für unsere Hightowers der richtige ist. Die Jungs, die in Berlin diese großartigen Leistungen zeigten, haben eine Perspektive in der Pro A und werden Science City Jena voran bringen. Einige von Ihnen kurzfristig, andere etwas längerfristiger. Aber die Qualität wird uns insgesamt gerade auf den deutschen Positionen von anderen Teams der Liga positiv absetzen! Und es gibt doch kaum etwas Besseres, als wenn dies durch Spieler aus dem eigenen Nachwuchsprogramm passiert!“