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10. 02. 2011

Science City Jena reagiert auf Niederlagenserie und verpflichtet Tyler Kepkay

(ah/mu) Seit nun 240 effektiven Minuten sind die Korbjäger von Science City Jena ohne Sieg. Diese äußerst unbefriedigende Situation wurde durch Gesellschafterversammlung und Geschäftsführung erneut akribisch analysiert. Dabei wurde auf sportlicher Seite alles auf den Prüfstand gestellt. Die Gesellschafterversammlung spricht dabei dem Cheftrainer Tino Stumpf das volle Vertrauen aus. „Tino und sein Trainerteam machen einen guten Job und sind für unser Gesamtprogramm genau die Richtigen. Auch die Moral der Mannschaft ist intakt, dennoch ist der Tabellenstand natürlich absolut unbefriedigend“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer der Baskets Jena, Lars Eberlein.

Die Mannschaft verlassen werden zwei Spieler. Der bis zum Saisonende verletzte Jamil Tucker (Anriss Patellasehne) wird noch in dieser Woche nach Hause reisen und seine Rehabilitationsphase dort weiterführen. Ihn begleiten wird der mit einem Probe-Vertrag ausgestattete Pierre Curtis, der trotz solider Leistungen auf dem Feld eine Ausländerposition freimachen muss.

Denn: Science City Jena hat mit Tyler Kepkay einen der Top-Aufbauspieler aus der Basketball-Bundesliga verpflichtet. Der noch Dezember bei den LTi Gießen 46ers spielende Canadier (BBL/14 Min/3,5 PPS/1 V) wird morgen  in Jena erwartet. Noch im Vorjahr spielte er bei seiner ersten Station in Deutschland, den ETB Wohnbau Baskets aus Essen, bei denen er es in der Zweiten Basketball-Bundesliga Pro-A auf spektakuläre 21 Punkte pro Spiel sowie im Schnitt 4,1 Vorlagen und 4,7 Rebounds schaffte. Momentan wird fieberhaft an der Erteilung der Spiellizenz gearbeitet, sodass Tyler Kepkay möglichst schon am Samstag in Paderborn auflaufen kann. „Ich erwarte mir viel von der Verpflichtung Kepkays und hoffe, dass er an seine sensationellen Werte aus der letzten Zweitligasaison anknüpfen kann“, sagt Lars Eberlein.

Ebenso deutete er an, dass sich Science City Jena vor Transferfrist eventuell noch einmal verstärken wird. „Wir sondieren den Markt und schließen eine weitere Verpflichtung nicht aus. Ein potentieller Spieler muss uns aber sofort weiterhelfen. Wir werden keine Schnellschüsse veranlassen.“ Die Mehrkosten für die Gesamtmaßnahme werden durch die Gesellschafter getragen, sodass der Konsolidierungskurs Science City Jenas keineswegs beeinträchtigt wird.