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06. 11. 2019

Am Rande der Bande: Jenas Gute-Laune-Flügel Justin Leon im Kurzinterview

Er avancierte im Verlauf des zurückliegenden 103:101-Krimis nach Overtime gegen Phoenix Hagen zu einem der Jenaer Matchwinner, dennoch genießt das Teamspiel für den in Arkansas geborenen Ex-Gator höchste Priorität. Justin Leon zählt zu den angenehmen und geerdeten Zeitgenossen, nahm sich nach den nervenaufreibenden 45 Minuten gegen die Feuervögel die Zeit für ein kurzes Interview. Dass der fast immer gut gelaunte 24-Jährige dabei seine 25 erzielten Punkten nicht zu hoch hängen wollte, passt zum Naturell des Michael-Jackson-Fans.

Hallo Justin, bevor wir kurz noch einmal auf das Spiel gegen Hagen eingehen zunächst einmal die Frage nach deiner körperlichen Verfassung.

Ich fühle mich gut. Nach so einem intensiven Spiel wie heute werde ich wohl morgen ein wenig müde aufwachen, aber dafür nutzen wir ja unsere Regenerationseinheiten.

Warst du in deiner Vergangenheit schon einmal verletzt?

Vor meinem Ermüdungsbruch nicht. Das war tatsächlich die erste Verletzung, die mich an die Seitenlinie gezwungen hat und bei der auch eine Operation und Reha nötig war.

Wie sehr hat dich die Verletzung in der Vorbereitung auf die Saison gebremst?

Zu Beginn hat es mich schon beschäftigt. Man konnte einfach noch klare Defizite in meinem operierten Bein erkennen. Nach vielen Trainingseinheiten mit unserem Athletiktrainer und unserer medizinischen Abteilung kann ich mittlerweile aber wieder frei aufspielen und machen mir um meinen Körper keine Sorgen mehr.

Ist mit dem Spiel gegen Hagen und Deinen 25 Punkten der Knoten bei dir persönlich geplatzt?

Für den Sieg verdienen vor allem die Coaches und meine Mitspieler das Lob. Sie haben mir durch diese Zeit stetig das Vertrauen geschenkt. Egal ob es die Trainingseinheiten mit unserem Athletiktrainer, oder die kleinen Tipps von Julius Wolf sind. Am Ende haben wir alle gemeinsam an einem Strang gezogen und uns heute mit dem Sieg belohnt. Ich hoffe natürlich, dass es jetzt so weiter geht. Ich bin aber schon glücklich, dass ich heute meine bisher konstanteste Leistung in dieser Saison zeigen konnte.

Was bedeutet der Sieg für das Team?

Nach den zwei enttäuschenden Niederlagen zu Hause zeigt es einfach ein Stück weit unsere Charakterstärke. Wir haben uns von den schwachen Auftritten nicht verunsichern lassen und gezeigt, zu was unsere eingeschworene Teamchemie am Ende fähig ist.

Wo hat das Team in den nächsten Spielen noch Steigerungspotential?

Zum einen müssen wir besser auf den Ball aufpassen und die Anzahl unserer Turnover reduzieren. Zum anderen sollte es das Ziel sein, uns in der Verteidgung kontinuierlich zu steigern. Wenn jeder seine defensiven Aufgaben erfüllt, profitieren wir davon als Team ungemein.