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14. 08. 2019

JBBL-Vizemeister startet nach personellem Umbruch in die Saisonvorbereitung

Die Zusammensetzung der Bundesliga-Staffel steht fest, der Spielplan ist finalisiert und die Saisonvorbereitung des neuen Kaders läuft seit Anfang dieser Woche. Während der U16-Nachwuchs von Science City Jena zu Beginn des Sommers 2019 mit der Deutschen Vizemeisterschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern konnte, sich erst im Finale gegen den späteren Titelträger des FC Bayern München geschlagen geben musste, blicken die neu formierten Thüringer erwartungsfroh auf die neue, im Oktober startende Spielzeit.

Das sich aufgrund vieler neuer Personalien neu strukturierte Team der U16 wird dabei zukünftig vom erfahrenen Trainer Tino Stumpf betreut. Der Jenenser folgt auf Torsten Rothämel, welcher dem Jenaer Basketball nach dem Gewinn der prestigeträchtigen Silbermedaille aber trotzdem erhalten bleibt. Doch nicht nur die Position des U16-Cheftrainers wurde neu besetzt. Aufgrund der in die NBBL (U19) wechselnden Jahrgänge, steht auch das JBBL-Team vor einem personellen Übergang. Nach den Abgängen von Johann Walter, Oskar Franz, den beiden Linartas-Brüdern, Eduard Roschnafsky, Richard Völcker sowie weiteren wichtigen Rollenspielern, welche in die nächsthöhere Altersklasse aufrücken, steht der jüngste Bundesliga-Kader der Saalestädter vor einem Wandel. „Wir sind uns bewusst, dass die überaus erfolgreiche letzte Saison kein Maßstab sein kann“, sagt Jenas neuer Coach Tino Stumpf vor dem Auftakt in den Trainingsbetrieb der anstehenden Saison. „Ungeachtet der personellen Änderungen werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Qualitäten natürlich darum kämpfen, den Standort Jena auch in der kommenden Spielzeit im Wettbewerb der Jugend-Basketball-Bundesliga würdig zu vertreten. Wir wollen uns trotz des Umbruchs am Ende für die Playoffs qualifizieren“, so Stumpf.

Dass die überaus erfolgreiche Vorsaison möglicherweise zu hohe Erwartungen weckt, lässt Tino Stumpf nicht schlaflos auf das neue Spieljahr blicken. „Darüber sollte man sich im Nachwuchsbereich nicht allzu viele Gedanken machen. Die Kader im Leistungsbereich richten sich nach den Jahrgängen. Da spielt es schon eine wesentliche Rolle, wie viel große Jungs im Team stehen und über welche Qualität die Spieler verfügen. In der letzten Saison hatten wir die glückliche Konstellation, mit den beiden Söhnen von Marius Linartas auf den kleinen Positionen einen starken Qualitätszuwachs verzeichnen zu können und auch der Wechsel von Eduard Roschnafsky nach Jena hat unserem Team ganz sicher gut getan. Der Umbruch in diesem Sommer war dennoch absehbar und kalkuliert. So werden wir in der neuen Saison andere Spieler erleben, die Verantwortung annehmen und übernehmen müssen und dies auch werden“.

Potentielle Neuzugänge sind für den U16-Kader der Saalestädter noch nicht in Sicht. „Wir haben noch keine externen Neuzugänge zu verzeichnen auch wenn möglicherweise noch ein, zwei Spieler zum Kader stoßen könnten. Dafür trainieren unsere Jenaer Jungs bereits seit der Vorwoche individuell, ab dieser Woche nun auch im Mannschaftstraining“, sagt Stumpf. Vertrauen darf Jenas Trainer unterdessen weiterhin auf die im letztjährigen Team bereits etablierten Lukas Passarge, Fabian Rohmeyer, Ben Köhler, Max Nwokedi. „Natürlich werden diese Jungs mit der Erfahrung des Top4 vorangehen müssen. Sie waren wichtige Akteure der erfolgreichen Vorsaison und werden im kommenden Spieljahr die Rolle der Leistungsträger übernehmen.Viele andere Jungs rücken jetzt in unsere U16 auf und sind motiviert, um zu zeigen, was in ihnen steckt“, sagt Stumpf.

Während der Übergang an der Seitenlinie keinen Bruch erwarten lässt, steht bei Tino Stumpf die Vorfreude bereits im Mittelpunkt. „Ich persönlich freue mich auf die Herausforderung, werde wieder mehr Zeit haben, um in der Halle zu stehen. Das hat mir in der letzten Saison doch schon sehr gefehlt. Bei der Koordination im Nachwuchsbereich blieben im Verlauf des letzten Jahres nicht viele Möglichkeiten, um mich der Arbeit mit den Jungs zu widmen. Deshalb bin ich hochmotiviert und davon überzeugt, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen werden“, so Stumpf abschließend. Nachdem die Einteilung der Vorrunden-Gruppen von der Liga festgelegt wurde, sich Science City zukünftig mit den Teams aus Chemnitz, Gotha, Dresden, Kassel, Göttingen sowie der Jugend des Mitteldeutschen BC duellieren wird, startet der Vizemeister aus Jena zwar runderneuert, dennoch optimistisch in die Saison 2019/2020.

Einen ausführlicher Artikel zum Vorbereitungsauftakt der NBBL von Science City Jena folgt am Samstag.