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31. 07. 2019

Science City Jena verpflichtet Ex-Alligator mit viel Power und Athletik

Der Jenaer Bundesliga-Kader für den Vorbereitungsstart in die anstehende ProA-Saison 2019/2020 ist vorerst komplett. Science City verpflichtet mit dem sprunggewaltigen Athleten Justin Leon einen Akteur aus der Abteilung Power, Schwung und Dynamik für beide Flügelpositionen. Die Ostthüringer binden den US-Import mit einem 2-Jahresvertrag. Der Linkshänder kommt mit dem Empfehlungsschreiben, zwischen 2015 bis 2017 für eine der renommiertesten Universitäten der gesamten NCAA aufgelaufen zu sein. In dieser Zeit verbrachte Justin Leon die beiden letzten Spieljahre seiner College-Karriere als „Gator“ an der namhaften Universität aus Florida.

Zu den Stärken des Neu-Jenaers gehören neben seinem guten Wurf eine außergewöhnliche Physis, mit der er als Bindeglied zwischen dem Jenaer Frontcourt und den Guard-Positionen für die nötige Durchschlagskraft auf den beiden Flügel-Positionen sorgen soll. Der ebenfalls von anderen - auch ausländischen - Teams umworbene Athlet entschied sich letztendlich aufgrund der ihm in Jena gebotenen perspektivischen Entwicklungsmöglichkeiten für Science City. Die Thüringer sondieren ungeachtet dieser Verpflichtung weiterhin aufmerksam den Markt um evtl. Anpassungen vornehmen zu können, sofern diese erforderlich werden sollten.

„Ich freue mich darauf, zukünftig für Jena zu spielen und Bestandteil eines sportlich erfolgreichen Teams zu werden“, so Justin Leon in seinem ersten Statement. „Ich war noch nie außerhalb des Landes. Daher wird dies sowohl sportlich als auch persönlich eine gute Erfahrung für mich sein. Ich bekomme mit dem Basketball die Chance, verschiedene Teile der Welt zu sehen, neue Städte und Menschen kennenzulernen, während ich das Spiel spiele, das ich liebe“, so Justin Leon.

„Justin ist das fehlende Puzzleteil für unseren Kader. Er bringt die Qualitäten mit, die wir auf dem Flügel gesucht haben, wird auf den Positionen 3 und 4 zum Einsatz kommen und ist eine sehr gute Ergänzung zu Joschka Ferner und Julius Wolf. Er kommt aus einem sehr renommierten College-Programm, ist zuletzt in der G-League für Oklahoma aufgelaufen und wird nun seine Entwicklung in Europa fortsetzen. Wir werden mit ihm arbeiten und gemeinsam den nächsten Schritt gehen“, so Frank Menz. „Der Spieler wird aufgrund seiner ersten Auslandsstation Zeit benötigen, um sich vom us-amerikanischen Spielstil an den europäischen Basketball zu gewöhnen, verfügt jedoch über die entsprechenden Anlagen, um sich in Jena sehr gut zu entwickeln“, so Menz abschließend.

Während sich Justin Leon in der Conway High School seiner Heimatstadt früh in Richtung Profi-Basketballer entwickelte, startete der seit dem gestrigen Montag 24-jährige US-Amerikaner seine College-Karriere zunächst am Shawnee Community College in Ullin, Illinois. Nach den beiden ersten Spielzeiten (2013 – 2015) gelang es Leon, sich für das in der NCAA anerkannte Programm der Florida Gators zu empfehlen, für die er von 2015 bis 2017 das Trikot trug. Nachdem Leon bei der Talent-Lotterie des NBA-Draft 2017 leer ausging, versuchte der Flügelspieler sein Glück im Talentepool der NBA, der G-League. In den beiden zurückliegenden Spieljahren (2017 – 2019) für die Oklahoma City Blue – Ausbildungspartner des NBA-Clubs Oklahoma City Thunder – auflaufend, wird Justin Leon nun erstmalig die Herausforderung diesseits des Atlantiks suchen und im Team von Science City eine wichtige Rolle spielen.

Justin Leon

Geburtstag: 29.07.1995 in Conway, Arkansas

Größe: 2,03m

Position: Small Forward / Power Forward


Bisherige Stationen

2013 – 2015 Shawnee Community College (NJCAA)

2015 – 2017 Florida Gators (NCAA)

2017 – 2019 Oklahoma City Blue (G-League)

 

Kader Science City Jena: Justin Leon (Oklahoma City Blue), Brad Loesing (s.Oliver Würzburg), Matt Vest (NINERS Chemnitz), Alex Herrera (Phoenix Hagen), Oliver Mackeldanz, Joschka Ferner (HAKRO Merlins Crailsheim), Julius Wolf, Dennis Nawrocki (Basketball Löwen Braunschweig), Vuk Radojicic, Melvin Jostmann, Jan Heber sowie Urgestein Ermen Reyes-Napoles.