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17. 11. 2018

Ulm am Ende eine halbe Nummer zu groß – Science City unterliegt Donaustädtern mit 80:85

Mit einer am Ende knappen 80:85-Niederlage gegen das Eurocup-Team ratiopharm Ulm endete der 8. Spieltag für Science City Jena. Die Ostthüringer unterlagen am Samstagabend den Donaustädtern vor 2506 Zuschauern in der Sparkassen-Arena nach einer überwiegend ausgeglichenen Begegnung, mussten neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Center Oliver Mackeldanz zu Beginn des letzten Viertels auch noch den Ausfalle von Kapitän Derrick Allen verkraften. Während Julius Jenkins auf Jenaer Seite mit 22 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, überzeugten die Gäste mit einer ausgeglichenen Punkteverteilung. Während sich ein Ulmer Quartett mit zehn oder mehr Zählern in das Scouting eintragen konnte, kratzten vier weitere Akteure mit acht oder neun Punkten an der Grenze zur Zweistelligkeit.

Thorsten Leibenath (Headcoach ratiopharm Ulm): Ich erinnere mich noch gut an die Pressekonferenz vor einem Jahr als Björn gesagt hat, dass aufgrund unserer internationalen Doppelbelastung es Jenas Strategie war, mit hoher Intensität zu spielen. Darüber haben wir nach dem dritten Viertel noch einmal gesprochen. Wir mussten unsere Intensität am Ende noch einmal erhöhen, haben im letzten Spielabschnitt nur 17 Punkte zugelassen, haben den Gegner auf den Füßen gestanden. Das war der Schlüssel zu unserem Sieg heute. Ich weiß nicht wie Björn das macht. Seine Mannschaft spielt so unglaublich gut im Setplay, da kann man nicht alles wegnehmen. Großes Kompliment an meine Mannschaft, dass sie heute die Ruhe behalten hat. Richtung Jena kann ich sagen, es macht einfach richtig Spaß die Mannschaft spielen zu sehen - tolles Team, tolle, Spieler, toller Coach.

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): Glückwunsch an Ulm. Sie haben gezeigt, dass sie in der Liga unabhängig von der derzeitigen Platzierung eine Spitzenmannschaft sind. Ulm hat die Qualität im Kader, um die Ausfälle von Evans oder Reinhard zu verkraften. Was uns insbesondere wehgetan hat waren die Offensiv-Rebounds. Wir haben 17 Punkte aus den zweiten Chancen abgegeben. Natürlich waren wir heute ein bisschen kleiner, nachdem Oli gefehlt hat und später auch Derrick ausgefallen ist und dann verlierst du eben auch so ein knappes Spiel. Wir haben leider in ein, zwei wichtigen Momenten die Stops in der Verteidigung nicht bekommen, die wir hätten kriegen müssen, insbesondere der Offensiv-Rebound von Fotu hat uns sehr wehgetan. Ich glaube, wir können darauf aufbauen, denke, dass wir phasenweise ganz guten Basketball gegen eine starke Mannschaft gezeigt haben. Dieses Jahr ist es eine ganz enge Kiste. Alle Teams holen Siege und gewinnen. Das müssen wir dann auch mal wieder tun. Vielleicht beim nächsten Spiel.

Jena: Jenkins 22, Wolf 13, Joyce 12, Allen 10, Abrams 8, Mazeika 7, Theis 4, McElroy 3, Heber 1, Reyes-Napoles – Jostmann (DNP)

Top3 Ulm: Miller 14, Akpinar 11, Ugrai und Fotu je 10

Spielfilm: 1. Viertel 19:19 – 2. Viertel 42:42 – 3. Viertel 63:66 – 4. Viertel 80:85