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28. 02. 2020

Direkter Kampf um Tabellenplatz 3 – Jena empfängt Trier im Duell um die Playoffs

Es gibt solche Tage, an denen die Tür prinzipiell immer auf der falschen Seite zufällt. Der Abend des 11. Dezember 2019 in der Arena Trier war aus Sicht von Science City Jena so ein Datum, dass auch im Rückblick für nicht sonderliche gute Erinnerungen sorgt. Nachdem die RÖMERSTROM Gladiators von der Mosel unsere Jungs am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit einer derben 100:79-Packung auf die mehrstündige Heimreise geschickt hatten, sorgte dichter Schneefall ab Koblenz für die „besinnlichste Rückfahrt der Saison.“

Knapp zweieinhalb Monate später kommt es nun zum erneuten Wiedersehen mit den Gladiatoren aus der ältesten Stadt Deutschlands. Während die Partie am Sonntagnachmittag des 01. März 2020 primär im Zeichen des Kampfes um Tabellenplatz 3 steht, wird wohl auch eine gehörige Portion zusätzlicher Motivation den Auftritt der Saalestädter begleiten.

Nach einer zweiwöchigen Länderspielpause kehrt Science City Jena am ersten März-Wochenende in den Pflichtspielmodus zurück. Während sich Kapitän Dennis Nawrocki nach überstandener Grippe im Verlauf der letzten Tage gut erholt präsentierte und auch Center Oliver Mackeldanz seine muskulären Probleme in der Wade überstanden zu haben scheint, wird die Rückkehr von Lars Lagerpusch noch etwas Zeit benötigen. Zwar konnte die Belastung des 2,05m großen Centers kontinuierlich gesteigert werden, bis zur Teilnahme am Teamtraining dauert es jedoch noch ein paar Tage.

Völlig ungeachtet der personellen Probleme bis zur Länderspielpause, die in den drei erkämpften Siegen gegen Rostock (74:63), in Karlsruhe (89:82) sowie gegen Kirchheim (94:83) mit äußerst mannschaftlichen Auftritten kompensiert werden konnten, hat Science City einen in sich gefestigten Eindruck hinterlassen. Diese Art der Stabilität wird im Duell gegen die Rheinland-Pfälzer auch dringend erforderlich sein, um den gleichermaßen spiel- wie abschlussstarken Kontrahenten bezwingen zu können. Angeführt von Missouri-Tigers-Alumni Jordan Geist, dem zweitbesten Scorer der gesamten Liga (18.8 PpG, im Hinspiel Topscorer mit 24 Pkt.), kann Gladiators-Coach Christian Held auf ein breites Heer messerscharfer Speerspitzen vertrauen, die wie im Hinspiel jederzeit in der Lage sind, Duelle im Alleingang zu entscheiden. Ob Flügelspieler Kyle Dranginis, Triers kanadischer Routinier Jermaine Bucknor, Center Till Gloger oder der seit 2015 für Trier auflaufende Kevin Smit, sie alle besitzen die Qualität und Nervenstärke, den letzten Wurf zu setzen, um den jeweiligen Gegner mit hängendem Kopf vom Parkett zu schicken.

So wird es im direkten Aufeinandertreffen zwischen dem Dritten aus Jena und dem Tabellenfünften von der Porta Nigra darauf ankommen, welches Team die besseren Antworten auf die jeweilige Spielidee des Gegners findet. Während sich Science City im Verlauf der letzten drei erfolgreich absolvierten Spiele auf die Dominanz von Center Alex Herrera verlassen konnte, der Kader letztendlich aber auf allen Positionen überzeugen konnte, dürfte die Wiedereingliederung von Kapitän Dennis Nawrocki und Center Oliver Mackeldanz der Mannschaft einen zusätzlichen Push verleihen.

27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga:

Science City Jena vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier am Sonntag, 01. März 2020, ab 16.00 Uhr Sparkassen-Arena Jena

Tickets im Online-Vorverkauf