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09. 10. 2020

Durchatmen bei Science City Jena nach Bewilligung von Landesmitteln

Ungeachtet der suboptimalen zweiwöchigen Quarantäne, die das Team von Science City Jena bis zum zurückliegenden Freitag beschäftigte, hatte der gesamte Club seit Ausbruch der bis heute anhaltenden Corona-Krise mit zahlreichen Widrigkeiten und Problemen zu kämpfen.

Während sich nach dem alternativlosen Saisonabbruch im März 2020 die finanziellen Ausfälle über den Sommer erstreckten und auch im Vorfeld der demnächst startenden Zweitliga-Saison bemerkbar machten, fehlt den Saalestädtern bis zuletzt Planungssicherheit hinsichtlich ihres Budgets. Nach den bewilligten Fördermitteln durch den Freistaat kann Science City Jena nun zumindest Teilentwarnung geben. Unter dem Gesichtspunkt der Unterstützung  Thüringer Spitzensportvereine hilft der vom Landtag verabschiedete Leistungsbescheid zunächst die größte Lücke zu schließen.

„Durch den Abbruch der zurückliegenden Saison 2019/2020 haben wir Einnahmen in Höhe von zirka 300.000 Euro verloren. Dazu kommen im bevorstehenden Spieljahr Corona-bedingte Ausfälle im Sponsoring und bei den Zuschauereinnahmen, die mit zirka 500.000 Euro zu Buche schlagen“, bilanziert Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein.

„Schulden wollen und können wir keine machen. Insofern haben diese erhebliche Verluste dazu geführt, dass wir über den Sommer kaum oder nur bedingt handlungsfähig waren. Im Rahmen der Initiative „Teamsport Thüringen“ wurde Unterstützung durch das Land avisiert und nunmehr auch bewilligt. Das hilft unserem Verein sehr und schließt einen erheblichen Teil der Lücke, deckelt jedoch nicht die gesamten Ausfälle. Aus diesem Grund sind wir bewusst sehr spät in die Saisonvorbereitung gestartet und haben auch bei den personellen Entscheidungen länger gewartet als in den letzten Jahren. Nichtsdestotrotz hilft uns die Unterstützung des Landes um besser planen zu können. Unser Dank geht an das Land Thüringen und alle maßgeblich verantwortlichen Personen, die sich für diese Initiative eingesetzt und engagiert haben“, so Lars Eberlein abschließend.