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13. 02. 2020

Kurzinterview mit Jan Heber nach der Wahl zum Youngster des Monats

Er ist der Youngster des Monats Januar 2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und seit demselben Monat des Jahres 2014 der erste, der ein Trikot mit dem Logo von Science City Jena trägt. Vor exakt sechs Jahren war es der damalige Nachwuchs-Center Daniel Mayr (jetzt EN Baskets Schwelm), der sich die Krone des besten Youngsters aufsetzen konnte. Grund genug, sich den 21-jährigen (gebürtigen) Jenenser für ein Kurzinterview zu schnappen.

Jan, Du gehörst seit Saisonbeginn zu den positiven Erscheinungen bei Science City Jena. Bist du von Deiner Entwicklung selbst überrascht worden?

Das ist ja letztendlich immer auch die Frage wie man es einschätzt. Meine Erwartungen im letzten Sommer waren doch eher etwas kleiner. Das es so gut läuft, wie in den letzten Wochen und Monaten freut mich persönlich natürlich sehr. Ich hatte mir schon substanzielle Spielzeit erhofft, dass es dann aber in diese, für mich enorm positive Richtung geht, war nicht absehbar. Ich interpretiere das letztendlich auch als Zeichen des Vertrauens durch unsere Trainer, was mich stolz macht und zusätzlich motiviert.

Welche Seite des Parketts ist Dir lieber? Offense oder Verteidigung?

Da muss ich nicht lang überlegen. Fast jeder Basketballer spielt lieber in der Offense. Meine Rolle im Team ist allerdings eher defensiv geprägt. Natürlich soll mich das nicht davon abhalten, auch mal den einen oder anderen Wurf einzustreuen.

Auf welcher Position siehst Du dich selbst? Eher Spielaufbau oder Schütze?

Ich sehe mich selber eher auf der Zwei, kann aber auch auf der Eins aushelfen wenn mal Not am Mann ist. Primär sehe ich mich aber als Zweier, der werfen soll oder auch mal zum Korb zieht.

Welche Verbindung hast Du zur Trikotnummer 33, die Du in Jena ja nun schon seit Jahren trägst?

Die Nummer hat mit meiner Freundin zu tun, die am 03. März Geburtstag hat. Ich könnte jetzt flunkern und sagen, dass wir auch schon drei Jahre und drei Monate zusammen sind. In Wirklichkeit sind es aber knapp dreieinhalb Jahre. Insofern kommt unser Gespräch zwei Monate zu spät. (lacht)

Einige Fans sagen, dass du der legitime Nachfolger von Ermen Reyes-Napoles bist. Macht Dich so etwas stolz oder bleibst Du lieber Jan Heber?

Sowohl als auch. Natürlich ist es schön, mit einem Spieler wie Ermen vergleichen zu werden, auch wenn das große Fußstapfen sind. Dennoch will man auch immer als Person wahrgenommen werden und selbst etwas schaffen, dass mit dem eigenen Namen verbunden ist.

Ihr wollt Jan live sehen? Dann ab in die Arena, wenn Science City Jena am Samstagabend um 19.00 Uhr die Kirchheim Knights empfängt. Tickets für das Duell gegen die Ritter aus Baden-Württemberg erhaltet Ihr im Vorverkauf oder online über etix.