Skip to main content
02. 07. 2009

Levi Patrick Dyer nach Jena

Mit einem weiteren wichtigen und in dem Falle nicht nur aufgrund der Körpergröße zentralen Baustein geht der Kurs der Neuformierung des Teams von Science City Jena für die kommende Pro-A-Saison weiter. Vom US-College Illinois State (NCAA Div. 1) wechselt der neue 2,11 m große Centerspieler Levi Patrick Dyer nach Jena.

Der am 23.09.1985 geborene Levi Dyer verbrachte seine komplette Collegezeit an der Illinois State University und kam dort in seinem besten Jahr auf 12,1 Punkte und 3,3 Rebounds bei beachtlichen Wurfquoten: 52 Prozent aus dem Feld, dabei 48 Prozent Dreier, sowie 73 Prozent Freiwürfe. Insgesamt verwandelte Dyer, der für seine herausragende Größe auch erstaunlich schnell auf den Füßen ist, in seiner Collegekarriere sehr hochprozentig sowohl die Würfe aus dem Dreierbereich als auch vor allem von der Freiwurflinie.

Auf dieses sehr treffsichere Händchen aus der Distanz zählt man in der kommenden Spielzeit auch bei Science City, denn mit den bereits verpflichteten Spielern, die für Starterpositionen bisher in Frage kommen (Simon Schmitz, Frieder Diestelhorst, Ryan DeMichael und nun Levi Dyer) hat man immer Akteure auf dem Feld, die aus der Distanz sehr treffsicher agieren können. Das Innenspielerduo DeMichael/Dyer dürfte zudem unter allen Innenspielerduos der Liga in der Lage sein, vielen Vergleichen standzuhalten und damit Spiele für Science City Jena zu gewinnen.

Trainer Tino Stumpf zur Verpflichtung von Levi Dyer: „Nach sehr gewissenhafter Prüfung aller Kandidaten, die wir auf der Liste hatten, und vielen Gesprächen und Spielbeobachtungen stand für uns Levi ganz klar an erster Stelle. Er ist definitiv unser Wunschcenter. Umso erfreulicher ist es, dass wir uns mit ihm auf einen Wechsel nach Jena einigen konnten und damit einen weiteren Spieler begrüßen können, der voll in unser Anforderungsprofil passt: leistungsstark, ambitioniert und mit dem Ziel, sich für die BBL zu empfehlen.

Gerade auf die Kombination mit unserem neuen Kapitän Ryan De Michael, in der dann beide Spieler sehr flexibel eingesetzt werden können und Ryan zudem mit seiner Erfahrung und Reboundstärke die passende Ergänzung zu Levi ist, sind wir sehr gespannt.“

Der Jenaer Neuzugang bereitet sich momentan bei fünf Trainingseinheiten und zwei Spielen pro Woche intensiv auf sein Übersee-Debüt vor, will gut vorbereitet und topfit in seine erste Profistation in Europa gehen. Damit ist auch klar, dass Jeremy Black, dem man für die Zukunft alles Gute wünscht uns sich für seine Leistungen in der abgelaufenen Saison ausdrücklich bedanken will, nicht wieder in Jena spielen wird. In den nächsten Tagen wird zudem die Position des Backups auf der 3 und 4 sowie die komplette Shooting Guard Position noch besetzt. Man darf also auf die weitere Entwicklung bei Science City Jena gespannt sein.