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15. 01. 2017

Science-City-Guard Marcos Knight überzeugt bei seiner ALLSTAR-Day-Premiere in Bonn

Am Ende war es ein knappes Finish im Duell zwischen Team International und der Auswahl der besten nationalen BBL-Akteure am Samstagabend im Bonner Telekom Dome. Im Aufeinandertreffen der stärksten Legionäre und der Auswahl, die aus den besten deutschen Spielern gebildet wurde, gewannen die vom Bayreuther Trainer Raoul Korner betreuten „Internationals“ vor 6000 Zuschauern knapp mit 102:99, konnten ihren Sieg nach einem atemberaubenden Zwischenspurt ihrer deutschen Kollegen knapp über die Ziellinie retten.

Allen Grund zur Freude hatte an diesem Abend auch Jenas ALLSTAR-Debütant Marcos Knight. Der US-Amerikaner in Diensten von Science City Jena lieferte in knapp 20 Minuten eine beeindruckende Leistung ab, sammelte während seiner Premiere neben 16 Punkten starke sechs Rebounds und verteilte zusätzlich 3 Assists.

Nachdem sich die „Internationals“ mit vermeintlich vorentscheidenden 21 Punkten zur Halbzeitpause nach einen Korb des Bonners Josh Mayo zum 61:40 in die Kabine verabschiedeten, sorgte eine Aufholjagd der „Nationals“ in der zweiten Hälfte für viel Spannung unter den zahlreichen, bunt zusammengewürfelten Basketball-Fans der Republik. Der am Ende mit MVP-Ehren bedachte Oldenburger Flügel Philipp Schwethelm hatte mit sieben Distanzwürfen für einen zwischenzeitlichen Richtungswechsel der Partie gesorgt. Sein bis auf 92:86 (35.) herausgeworfener Vorsprung für Team National sollte jedoch nicht ausreichen, um das Duell für den von Thorsten Leibenath (ratiopharm Ulm) angeführte Kader zu entscheiden. Nach dem letzten erfolgreichen Schwethelm-Dreier gelang es den Legionären noch einmal zurückzukommen und das Spiel durch Ulms Raymar Morgan, Bayreuths Trey Lewis sowie den Ludwigsburger Center Jack Cooley auf 96:95 zu drehen.

Marcos Knight und erneut Trey Lewis brachten ihr Team International beim 101:97 kurz vor Ultimo auf die Siegerstraße. Der Erfolg der Legionäre geriet 27 Sekunden vor der Schlusssirene nach einem Korbleger von Bayern Münchens Maximilian Kleber zum 101:99-Anschluss zwar noch einmal in Gefahr, wurde durch Jenas Marcos Knight 12 Sekunden vor der Sirene allerdings spielentscheidend gekontert. Die Nummer 9 von Science City traf von der Freiwurflinie zunächst zum 102:99, bevor er sich nach seinem darauffolgenden Fehlwurf von der Linie den offensiven Rebound schnappte und den „Nationals“die Chance zum Ausgleich verwehrte.