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24. 11. 2022

Stresstest gegen Trier – Medipolis SC Jena empfängt die Gladiatoren von der Mosel

Mit einem richtungsweisenden Heimspiel wird sich Medipolis SC Jena am Samstagabend gegen die Römerstrom Gladiators Trier aus einem stark verkürzten ProA-November 2022 verabschieden. Das Team von Headcoach Domenik Reinboth empfängt die Rheinland-Pfälzer ab 19.00 Uhr in der Jenaer Sparkassen-Arena zu einem echten Stresstest, will nach den beiden zurückliegenden Niederlagen auf fremden Parkett durch einen Heimsieg in die Erfolgsspur zurückkehren. Tickets für die Begegnung am 26.11. ab 19.00 Uhr gibt es hier online sowie im Rahmen der regulären Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle von Medipolis SC Jena.

Die Thüringer befinden sich nach den unbefriedigenden Spielausgängen in Leverkusen (88:95) und Quakenbrück (80:85) derzeit auf der Suche nach ihrer Form vor der zweiwöchigen FIBA-Länderspielpause, hoffen gegen die Gäste von der Mosel auf den wichtigen Support von den Rängen. Während die Jenaer an den drei zurückliegenden Spieltagen erstmalig mit ihrem kompletten Kader auflaufen konnten, stehen hinter der endgültigen Zusammensetzung des Spieltageskaders einmal mehr schon wieder einige Fragezeichen. Dies betraf neben  angeschlagenen Spielern zuletzt selbst Trainer Domenik Reinboth, der sich aufgrund einer Mandelentzündung während der Trainingswoche krankheitsbedingt abmelden und vom Team fernhalten musste. Ob Jenas Headcoach gegen Trier an der Seitenlinie stehen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Sportlich kann es am Samstagabend für Medipolis SC Jena dennoch nur eine Marschrichtung geben und die lautet Heimsieg.

Die Gäste von der Porta Nigra gehören bereits seit Jahren zu den unbequemsten Jenaer Kontrahenten, erwischten einen 0:5-Fehlstart und liegen aktuell mit einer 2:6-Bilanz deutlich hinter ihren Ambitionen zurück. Erst im Verlauf der drei zurückliegenden Spieltage konnten die Gladiatoren ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Mit zwei Siegen in Paderborn (85:77), gegen Bremerhaven (84:69) sowie einer erst in der Schlussphase feststehenden 83:71-Niederlage bei Aufstiegsfavorit RASTA Vechta befinden sich Jenas Gäste derzeit im Aufwind.

Vom BBL-erfahrenen Point Guard Garai Zeeb (12.6 PpG, 7.3 ApG) im Spielaufbau angeführt und dirigiert, bildet der Backcourt das statistische sowie spielerische Rückgrat der Mannschaft von Trainer Pascal Heinrichs. In Kombination mit dem Scharfschützen Parker Van Dyke (17.3 PpG, 3.1 RpG, 2.1 ApG, 48.1% 3PTs!) und Daniel Monteroso (18.4 PpG, 2.3 ApG, 2.8 RpG) erzielt dieses Gladiators-Trio im Schnitt knapp 58 Prozent aller Trierer Punkte. Vom Supporting Cast, bestehend aus Power Forward Travis Daniels, die drei Center Dylan Painter, Jonathan Almstedt und Till Isemann sowie BackUp-Aufbauspieler Nico Wenzl unterstützt, mussten die Gladiators zuletzt mit einer 8er-Rotation auskommen, nachdem sich Small Forward Marco Hollersbacher eine Meniskusverletzung zugezogen hatte.

In der Bilanz direkter Duelle haben die Saalestädter derzeit leicht die Nase vorn. Von den bisherigen 13 Aufeinandertreffen gewann Jena acht Begegnungen, die Moselstädter fünf, bei einem aufsummierten Korbverhältnis von 967:944. An der Saale unvergessen bleibt dabei natürlich die hart umkämpfte, jederzeit spannende, letztendlich aber von Erfolg gekrönte Jenaer Playoff-Halbfinaleserie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga des Jahres 2016, als sich die Mannschaft um Immanuel McElroy, Wayne Bernard, Guido Grünheid und Marcos Knight durch einen 3:0-Sweep den ProA-Finaleinzug sichern und den damit verbundenen BBL-Aufstieg erkämpfen konnte.


Wie gewohnt wird Sportdeutschland TV die Begegnung live übertragen. Der Liga-Partner meldet sich vor der Partie am Samstag ab 18.25 Uhr aus der Sparkassen-Arena. Zum Livestream auf Sportdeutschland TV