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06. 11. 2020

Paderborn schlägt Science City Jena aus der Distanz mit 94:86

Eine 94:86-Niederlage musste Science City Jena am Freitagabend bei den offensivstarken Uni Baskets Paderborn hinnehmen. Die Saalestädter unterlagen in Westfalen nach einer bis in die Schlussphase ausgeglichenen Partie, mussten sich am Ende den hochprozentig von Außen treffenden Gastgebern beugen. Während bei den Thüringern die Visiere jenseits des Perimeters komplett verstellt schienen, lediglich drei von 14 Distanzwürfen ihren Weg in den Korb fanden, knippste Paderborn satte 14 von 28 Dreier - siegbringende 50 Prozent. In Kombination mit einer wackligen 68-prozentigen Quote von der Freiwurflinie (23/34 FTs) fehlten Science City so am Ende in beiden Kategorien die notwendigen Erfolgserlebnisse, um mit einem erhofften Auswärtssieg in das Doppelspiel-Wochenende starten zu können.

Viel Zeit, um diese Niederlage zu verarbeiten, bleibt der Mannschaft von Kapitän Dennis Nawrocki nicht. Bereits am Sonntagnachmittag um 14.00 Uhr wartet die nächste schwere Bewährungsprobe, wenn Jenas Basketball-Riesen bei den BAYER Giants in Leverkusen gastieren.

Während beide Teams um Rhythmus bemüht eher schwer in das Duell fanden, gelang es den Thüringern, sich bis zur ersten Viertelpause eine 23:18-Führung zu erkämpfen. Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein in erster Linie physisch geprägtes, foulintensives Spiel auf Augenhöhe, dass die Mannschaft von Trainer Frank Menz mit einem 46:40-Vorsprung in die Halbzeitkabinen gehen ließ. Nachdem die Uni Baskets den weiterhin engen Schlagabtausch im Verlauf des dritten Viertels mit 65:62 zu ihren Gunsten drehen konnten, fand Science City in den finalen zehn Minuten keine Antworten auf die konstant treffsicheren Hausherren, die ihren verdienten Heimsieg über die Ziellinie schoben.

„Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel bei einer der offensivstärksten Mannschaften der Liga. Bedingt durch die verkürzte Vorbereitungsphase und nur einem Testspiel ist unser Team konditionell noch lange nicht auf dem Stand, auf dem wir sein wollen. Das hat sich in dieser Partie deutlich gezeigt. Unsere Mannschaft wird noch einige Wochen und mehrere Spiele benötigen, bis Abläufe und Automatismen funktionieren und sie den richtigen Rhythmus bekommt“, bilanziert Frank Menz nach dem Duell.

„Paderborn hat viele, zum Teil sehr schwere Dreier, verwandelt und uns in den Matchups große Probleme bereitet. Unsere Jungs mussten das erste Mal richtig gegen Druck spielen, zudem hatte Andrew Smith früh mit Foulproblemen zu kämpfen. Während wir mit durchschnittlich 97 Punkten im Angriff schon sehr erfolgreich sind, ist unsere größte Baustelle weiterhin die Defensive. Daran werden wir in den nächsten Wochen intensiv arbeiten müssen. Trotz der Niederlage ist bereits viel Potential im Team zu erkennen“, sagt Frank Menz abschließend.

Punkteverteilung Science City: Lodders 18, Holland 17, Nawrocki 13, Haukohl 13, Nixon 11, Smith 8, Wolf 4, Heber 2, Ferner, Bank, Radojicic – Jostmann (DNP)

Spielfilm: 1. Viertel 18:23 – 2. Viertel 40:46 – 3. Viertel 65:62 – 4. Viertel 94:86

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